Social Media, der Name sagt es, sind im Gegensatz zu den klassischen einseitigen Medien, wie TV oder Zeitschriften, Medien, bei denen eine soziale Interaktion stattfindet. Die Nutzer dieser Medien treten in Kontakt mit anderen Menschen, und dies auf sehr unterschiedliche Art und zu unterschiedlichen Zwecken. Kinder wachsen heute schon mit diesen Social Medias auf, treten mit anderen Schülern, ob aus der Klasse, der Schule oder anderen Schulen oder sogar Ländern in Kontakt, sehen dies auch als ganz selbstverständlich an. Die erwachsene Variante für Studierende folgt ähnlichen Prinzipien, sich gegenseitig mit Informationen, auch oder oft vorrangig bezüglich der eigenen Aktivitäten zu versorgen.
Informiert sein, jeder weiß alles
Die Nutzung der Social Media bringt bestimmt viele Vorteile der Informationsweitergabe, also zum Beispiel der Weitergabe von Tipps, wenn jemand eine fremde Stadt besucht. Auch ist die Möglichkeit, über große Entfernungen miteinander kommunizieren zu können, wunderbar. Man schickt sich Fotos vom Reiseort oder der Stadt, in der man den ersten Job antritt, erhält gleiches von Menschen, die Tausende von Kilometern entfernt sind.
Zuviele Informationen können schaden
Nach der ersten Phase der Nutzung, der Euphorie, sich sozusagen nie wieder allein auf der Welt zu fühlen, den Freunden mal eben die Fotos von der Ibizaparty schicken zu können, stellte sich dann aber doch Ernüchterung ein. Denn die vermeintlich Clubartigen Netzwerke, in denen man sich unter sich wähnte, werden im Extremfall von Millionen anderen Menschen genutzt. Und unter diesen Millionen könnte sich auch der zukünftige Personalchef der Firma befinden, in der man Karriere machen möchte. Als Ibiza-Partygängerin?! Wohl eher nicht.